Aufbruch!

Mit der selbstverständlichen Regelmäßigkeit eines Wochentages brach schließlich der Freitag an. Wir hatten uns mit Freunden zum Frühstück im Café Hüftengold verabredet, um uns zu verabschieden. Die Zeit bis zum Treffen haben wir noch genutzt, um die restlichen Kleinigkeiten zu besorgen und uns von unseren anderen Lieben zu verabschieden. Gut gelaunt saßen wir schließlich im Café, die Autos in Sichtweite geparkt. Ganz im Teamoutfit gekleidet und mit den Autos auf der Straße, die einige Aufmerksamkeit auf sich zogen, kam Rallyestimmung bei uns auf. Leider zogen die Autos auch die Aufmerksamkeit einer Politesse auf sich, da wir diese zugegebenermaßen im absoluten Halteverbot geparkt hatten. Wir sind redliche Bürger Stuttgarts, die sich ansonsten an die Regeln halten. Aufgrund dieses besonderen Umstandes jedoch hofften wir auf das Verständnis der Dame in Blau. Wir hofften vergebens und erhielten umgehend einen Zettel mit der Aufforderung, 15 Euro zu bezahlen.

Das konnte unsere Laune nicht trüben. Da erreichte uns ein Anruf von Markus, der in Ofterdingen stand und einen Platten hatte. Diese Information sorgte für Lacher und Frozzeleien am Tisch. Dann bekam Tobias einen Anruf vom Reisebüro, dass sich die Flugpläne geändert haben. Zum Glück waren wir noch in Stuttgart, und so konnten Tobias und Werner diese abholen gehen. Schließlich erreichte uns Markus und gab durch, dass er startbereit ist und losfahren würde. Mit 2 ½ Stunden Verspätung und begleitet von vielen guten Wünschen (auch von den Frauen von Snezis Frauenstammtisch) starteten wir nach Oberstaufen. Unterwegs probierten wir mit viel Spaß die Funkgeräte aus. Schnell wurde uns jedoch auch klar, dass wir diese tatsächlich brauchen, um uns laufend auszutauschen.

Als ob dieser Tag nicht schon genug Aufregung mit sich gebracht hat, meldete Urs über Funk, dass die Kühltemperatur steigt, und er sofort rausfahren müsse. Zum Glück kam unmittelbar eine Behelfsausfahrt in Sicht. Wir fuhren ab, und dann standen 5 Mann hoch und eine Frau vor dem Auto und besahen sich das Desaster, das eine fehlende Schraube am Kühlventil (?)verursacht hatte: das Wasser sprudelte aus dem Ventil raus. Wir meisterten unsere erste Autoreparatur dadurch, dass wir eine Schraube mit Panzertape ummantelten und diese sachte wieder reindrehten. Sie hielt und wir kamen wohlbehalten in Oberstaufen an.

Dort stieg die Begrüßungsparty. Es gab Informationen von Wilfried und Sakher; sogar jordanische Würdenträger waren da, die sich in der traditionellen jordanischen Tracht zeigten.

Der Rallyebeginn stieß auch auf mediales Interesse, denn zwei Fernsehteams, eines von VOX, waren da um Rallyeteilnehmer zu interviewen und zu filmen.

Eine nennenswerte Information bekamen wir noch: ein Team, die sich die Autodoktoren nennen, nehmen an der Rallye teil und wollen, sofern in der Nähe, den Teams bei evtl. Pannen helfen. Wir fanden es kann nicht schaden, Handynummern auszutauschen, was wir auch taten. Mit einer kleinen Runde bestehend aus Markus, Nicole, Urs und Snezi ging dieser Tag zu Ende. Layla sayida!

Über archorient

Team 22 Allgäu-Orient-Rallye 2011
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